Das Cookiebanner gehört für viele zum Internet wie das Wetter. Dabei entsteht es vor allem dann, wenn auf dem Gerät des Besuchers etwas gespeichert wird, zum Beispiel ein Cookie, das ihn beim nächsten Besuch wiedererkennt. Wer darauf verzichtet, ändert die Lage deutlich.
Wie cookiefreie Messung arbeitet
Statt einzelne Personen über Tage zu verfolgen, zählt die Messung, was auf der Website passiert: Eine Seite wurde aufgerufen, ein Knopf wurde geklickt. Daraus entstehen Zahlen für die ganze Seite, nicht für einzelne Menschen.
Kein Cookie
Auf dem Gerät des Besuchers wird für die Messung nichts gespeichert.
Kein Profil
Es wird nicht festgehalten, wer was getan hat, sondern nur, was auf der Seite passiert ist.
Keine Weitergabe
Die Daten gehen nicht an Werbenetzwerke, sondern bleiben auf einem eigenen Server.
Eigene Domain
Die Anfragen laufen über eure Adresse, nicht über einen fremden Dienst im Browser.
Was ihr dadurch nicht seht
Ohne Wiedererkennung wisst ihr nicht genau, wie viele verschiedene Menschen kommen oder ob jemand nach einer Woche wiederkehrt. Das ist der Preis für die Einfachheit, und für die meisten Betriebe ein fairer. Ihr wollt wissen, was auf der Seite funktioniert, nicht wer wann kommt.
Ob eure Website insgesamt ein Banner braucht, hängt nicht nur von der Analyse ab. Eingebundene Karten, Videos, Schriften oder Buttons von Drittanbietern können eigene Pflichten auslösen. Wir schauen mit euch auf die ganze Seite.
Was trotzdem bleibt
- Datenschutzerklärung: Die Messung gehört hinein, mit Anbieter und Zweck.
- Transparenz: Besucher sollen nachlesen können, was passiert.
- Sparsamkeit: Nur messen, was ihr wirklich braucht.
Das ist keine Rechtsberatung. Lasst die endgültige Bewertung für euren Betrieb von jemandem prüfen, der dafür zuständig ist, zum Beispiel eurem Datenschutzbeauftragten oder einer Kanzlei.
Häufige Fragen
Nicht automatisch. Sie senkt die Anforderungen, ersetzt aber nicht die Information in der Datenschutzerklärung. Die Bewertung hängt vom Einzelfall ab.
Weil große Analysewerkzeuge oft Cookies setzen und Daten mit anderen Diensten verknüpfen. Dafür braucht es meist eine Einwilligung.
Sie sind anders. Ihr seht Aufrufe und Klicks sehr gut, aber nicht die Wege einzelner Personen über mehrere Tage. Für Betriebe reicht das fast immer.